Neuigkeiten
30. April 2012 Analogabschaltung
Ab 30. April ist Schluss mit dem analogen Satellitenempfang.
Für Satellitenempfänger ist ab dem 30.04.2012 der analoge Satellitenempfang in Deutschland Geschichte. Analoge TV-Satellitensignale können dann nicht mehr empfangen werden. (mehr)
Landwirtschaftliche Zusatzberatung im "Oberen Edertal"
Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und die Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Claus Junghenn und Heinfried Horsel haben einen Vertrag zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Bereich der Gemeinde Bromskirchen und Allendorf (Eder) sowie der Stadt Battenberg (Eder) unterzeichnet.
Ziel der Wasserrahmenrichtlinie ist die stetige Verringerung der Belastungen des Grundwassers und der Oberflächengewässer bis zum Jahr 2015. Mit dem jetzt unterzeichneten Vertrag wird ein Beratungs- und Maßnahmenmanagement zur Reduzierung der Stickstoffeinträge und zur Minderung der Erosion auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen vereinbart.
Das Vertragsgebiet erstreckt sich auf die Kommunen Bromskirchen, Allendorf (Eder) und Battenberg (Eder). Im Einzelnen sind landwirtschaftliche Nutzflächen von ca. 3100 ha in den Gemarkungen Bromskirchen, Somplar, Allendorf, Battenfeld, Haine, Rennertehausen, Battenberg, Berghofen, Frohnhausen und Laisa erfasst.
Die Umsetzung des Projekts soll vertrauensvoll und zielorientiert auf der Basis einer freiwilligen Zusammenarbeit mit den Landwirten erfolgen. Die landwirtschaftlichen Betriebe sollen detailliert darüber beraten werden, wie sie die Schadstoffeinträge so gering wie möglich gestalten oder wie sie dafür sorgen können, dass die Einträge so niedrig bleiben, wie sie sind. Wie hoch der Beratungsaufwand sein wird, richtet sich nach dem Belastungspotential der jeweiligen Gemarkung.
Die drei Kommunen wurden als Projektträger vom Regierungspräsidium ausgewählt, weil sie bereits seit etwa zehn Jahren in verschiedenen Wasserschutzgebieten unter Beteiligung eines Zusatzberaters gemeinsam mit den dort wirtschaftenden Landwirten sehr erfolgreich Maßnahmen zur Verminderung der Nitratbelastung umsetzen. In allen Gewinnungsanlagen konnte der zu Beginn der Schutzgebietsprojekte vorhandene steigende Trend um gekehrt werden. Das hochwertige Gut Trinkwasser wurde somit bereits stark verbessert.
Die kleinräumige im Vertragsgebiet seit Jahren erfolgreich arbeitenden Wasserschutzgebietskooperationen werden weitergeführt. Sie dienen hier als Vorbild und als Beleg für die Bereitschaft der Landwirte, aktiv zum Gewässerschutz beizutragen.
Die entstehenden Projektkosten für die Beratung und die beratungsbegleitenden Maßnahmen trägt, mit Ausnahme der Zusatzkosten in den Kooperationen, das Land Hessen. Des weiteren sollen freiwillige Agrarumweltmaßnahmen, wie zum Beispiel der Anbau von Zwischenfrüchten oder Mulch- und Direktsaatverfahren, über das Hessische Integrierte Agrarumweltprogramm (HIAP) angeboten und umgesetzt werden.
Der Auftrag für die vereinbarten Beratungsleitungen wurde nach erfolgter Aisschreibung an die Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt (IGLU) in Göttingen vergeben. Eine allgemeine Informationsveranstaltung fand am 26. Oktober 2011 statt.
Download: Flyer
Weitere Informationen:
Dr. Hans-Bernhard von Buttlar
Gunrad Deilke
Bühlstraße 10
37073 Göttingen
Tel.: (0 551) 5 48 85-0
Fax: (0 551) 5 48 85-11
E-Mail: kontakt(at)iglu-goettingen.de
http://www.iglu-goettingen.de
Klimaschutz zahlt sich aus!
Klimaschutzkonzept Ederbergland
(Laufzeit: November 2010- Oktober 2011)
Die Kommunen der interkommunalen Zusammenarbeit Allendorf (Eder), Battenberg (Eder), Bromskirchen und Hatzfeld (Eder) wollen den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich reduzieren. (mehr)
Richtfest für die "Neue Mitte Somplar"
In der "Neuen Mitte" feierten am Freitag den 23.09.2011, Mitglieder der Gemeindegremien, ehrenamliche Helfer und Vertreter der Baufirmen am abgedeckten Gebäude "Am Kamp 2" in Somplar Richtfest. Bürgermeister Karl-Friedrich Frese erläuterte den Anwesenden die Arbeiten.
Eine zentrale Frage war es in den Jahren 2010/2011 gewesen, wie Somplar im öffentlichen Bereich aufgestellt sein solle. "Wir kamen zu dem Schluss, einen neuen Dorfmittelpunkt zu schaffen, der den Namen ,Neue Mitte Somplar' tragen soll" berichtete der Bürgermeister über die Beratungen im Vorfeld, an denen sich viele Somplarer zusamen mit Planer Bernd Wecker und Architektin Ute Friedrich beteiligt hatten.
Im Mai 2011 beschloss die Gemeindevertretung den Umbau und die Sanierung des so genannten "Velpschen Hauses" als ersten Schritt zur Dorferneuerung. Das Gebälk ist wieder hergerichtet, der Dachstuhl trägt wieder- es geht voran mit der Sanierung des neuen Markttreff. 250.000 € sind im Haushalt für das Projekt vorgesehen
Handlungsleitfaden des Markttreffs Bromskirchen-Somplar
Handlungsleitfaden zur Durchführung des Markttreffs Bromskirchen-Somplar









